Mein Weg zur Kunst:

 

Mein Name ist Björn Ragnar Beinroth und ich bin Künstler aus Herz und Überzeugung.

 

Im Spätsommer 1983 erblickte ich, an einem Septembertag in Daun, das Licht der Welt mit all ihren Farben

Schnell fühlte ich mich zur Kunst hingezogen und legte im Kindergarten los. Das Resultat war eine riesige Sammelmappe und erstaunte Eltern.

Bereits in der vierten Klasse vertiefte ich mein geliebtes Hobby soweit, dass ich mit einem Bild in das damals heiß begehrte Diddlmaus - Magazin kam. In meiner gesamten Schulzeit entfaltete sich meine Leidenschaft für Farben und Formen stätig und unaufhaltsam. Mit dem Erreichen der Sekundarstufe I endete eine besondere, aber auch schwere Zeit für mich. Nicht jeder teilte immer die gleiche Meinung mit mir und schnell passierte es dass man zum Außenseiter wurde und unverstanden blieb. Trotzdem stach mein Talent in dieser Zeit hervor.

 

1999 erhielt ich zum 29. internationalen Jugendwettbewerb "Jugend - creativeline" eine Urkunde als besondere Auszeichnung für eine außergewöhnliche Arbeit.

Desweiteren gewann ich die Endausscheidung in Mainz und wurde, als Dankeschön, mit dem Landesförderpreis bedacht.

2000 dann holte ich erneut den ersten Platz bei dem internationalen Jugendwettbewerb "Jugend - creativeline", sowie auch den dritten Platz.

Die Schule war beendet und ich stand mitten drin in einer Welt voller Ideen und Farben.

 

Meine Eltern sahen das nicht so. Andere Zeit, andere Ideale, andere Grundvorstellungen. Ich musste meine "bunte" Welt vorerst verlassen, es war furchtbar.

Noch im gleichen Jahr belegte ich eine Ausbildungsstelle bei der Bundeswehr als medizinischer Fachangestellter.

Diese Zeit fiel mir nicht einfach und ich entfaltete meine Kreativität an mir selbst. Bunte Haare, flippige Klamotten, Piercings und Tattoos und später dann alles auf null und nur noch schwarz. Anpassung und Norm waren für mich wie Weihwasser für den Teufel.

Das Leben war schwer und impulsiv was ich dann kanalisierter in neuer Kunst.

 

Nach meiner Ausbildung arbeitete ich in der Radiologie für ein Jahr als Zivilist. Es war eine schreckliche Zeit für mich und ich stumpfte fast vollständig ab. Doch ich war nicht allein und ein lieber Mensch begleitete seit einiger Zeit meinen Weg.

2005 änderte sich dann plötzlich alles, ich ging in Elternzeit mit einem besonderen Kind.

Verantwortung und Fürsorge standen in dieser Zeit ganz oben und meine Eltern waren nicht mehr im Entscheidungskreis meines Lebens, zumal ich auch schon einige Zeit ausgezogen war. Meine Kreativität suchte sich ein neues Ventil und das war dieses Mal die Kunst des Schreibens.

 

Bis 2009 schloss ich ein Fernstudium ab zum kreativen Schreiben (Die große Schule des Schreibens) und verfasste einige kleinere Geschichten.

In dieser Zeit folgten einige Umzüge und drastische Veränderungen in meinem Leben. Diese versuchte ich zu verarbeiten in dem ich ein Buch anfing zu schreiben und bereits einige kleine Skizzen wieder anfertigte. Als das Buch vollendet war fand ich wieder zurück zur Kunst und fasste für mich den Entschluss jetzt nicht mehr stehen zu bleiben. Ich wollte Kunst, jetzt, unnachgiebig und entschlossen.

 

2014 meldete ich meinen Kreativshop an als selbstständiger Kleinunternehmer und entwarf meine ersten Schmuckstücke welche gern gekauft wurden. In dieser Zeit bildete ich mich Autodidakt künstlerisch weiter und entschied mich dann 2015 für ein Fernstudium "kreative Malschule".

 

2018! Aktuell arbeite ich an unterschiedlichen Projekten und lass mich von meiner Umgebung und Gefühlen inspirieren. Ich beschäftige mich auch gern mit politischen oder sozialkritischen Themen welche mit in meine Kunst einfließen. Außerdem fertige ich auch Romanvorlagen und andere Werke für Schriftsteller usw. an wie z.B. einer meiner neusten Werke "Septembre Noire" welches für den Roman "Suicidal - Des Lebens müde" von Kyo Sanders entstand.

 

Björn Beinroth

 

 


Lebenslauf